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Peru 2019-01-05T19:54:33+00:00

Project Description

  Länderinfo
  • 30,8 Mio. Einwohner
  • 8 % der weiblichen und 3 % der männlichen Bevölkerung über 15 sind Analphabeten
  • 3 % haben weniger als 1,25 US-$ pro Tag
  • 9 % sind unterernährt
  • 35 % der Mädchen haben im Alter von 15-19 Jahren mindestens ein Kind, davon etwa die Hälfte mangels Aufklärung ungewollt und unehelich und meistens ohne Unterstützung des Kindsvaters
Mütter mit ihren Kindern und ältere Frauen in der Gesundheitsstation eines Projektdorfes in den nordwestlichen Anden, wo Lebenschancen ein Aufklärungsprojekt für Jugendliche finanziert hat.
(Foto: NRO Micaela Bastidas, Peru)

Wirtschaftliche Situation, Geburten, Mütter- und Kindersterblichkeit sowie Bevölkerungswachstum

Peru gehört zu den Entwicklungsländern, die bereits mittlere durchschnittliche Pro-Kopf-Einkommen haben: Diese sind fast zehnmal so hoch wie die im ärmsten Projektland Togo, aber erst ein Viertel der Pro-Kopf-Einkommen in Deutschland. Es gibt in den ländlichen Regionen und einzelnen Stadtvierteln auch noch viele sehr arme Menschen. 

Die Frauen der jüngeren Generation haben im Durchschnitt nur noch 2,4 Lebendgeburten. Entsprechend und angesichts des schon relativ gut entwickelten Gesundheitswesens sind auch die Mütter- und Kindersterblichkeit viel niedriger als in den beiden afrikanischen Projektländern und in Nepal: Auf 1.000 Lebendgeburten kommen 0,9 Sterbefälle der Mutter, und 1,7 % der Kinder sterben vor dem 5. Geburtstag.

Der Anteil der Mädchen, die im Alter von 15-19 Jahren ein Kind bekommen, ist hier mit 35 % aber auch noch hoch. Die Bevölkerung wächst zur Zeit pro Jahr um 1,4 % und wird sich in 49 Jahren verdoppeln, wenn die Geburtenzahl nicht bald stärker abnimmt. Auch hier gibt es kaum Möglichkeiten einer Ausdeh- nung der landwirtschaftlich nutzbaren Fläche, und die landwirtschaftliche Produktivität  hat bereits ein relativ hohes Niveau.

Peru ist innerhalb von Südamerika eines der Länder mit den höchsten Anteilen von Frauen, die von häuslicher Gewalt betroffen sind (über 40 %). Auch sind Missbrauch und Vergewaltigungen verbreitet und der Ursprung vieler früher Schwangerschaften. Mehr über die Probleme in Peru hier.

Unsere Arbeit seit 2008

Wir schaffen Lebenschancen durch Ausbildung und Einsatz von jugendlichen und erwachsenen Aufklärer/innen, die Produktion von Info-Materialien und Rundfunksendungen zum Recht auf sexuelle und reproduktive Gesundheit und Empfängnisverhütung, über die Illegalität sexualisierter und sonstiger Gewalt an Mädchen und Frauen und die Entwicklung von Beratungsdiensten für von Gewalt Betroffene.

Details über unsere Projekte und Maßnahmen in Peru finden Sie hier.

Wie Sie in Peru Lebenschancen mit uns schaffen können:

Karte von Peru mit den Projektorten