Zu den Verbesserungen der Lebensverhältnisse in Dörfern von Burkina Faso und Nepal 2018-03-11T22:35:48+00:00

Frühere Aktivitäten zur Verbesserung von Einkommen oder Ernährung
in Dörfern von Burkina Faso und Nepal

In Burkina Faso wurden in den vergangenen Jahren Erwerbsmöglichkeiten einzelner Frauengruppen, die dort Ansprechpartnerinnen und Wächterinnen der Maßnahmen gegen die Genitalverstümmelung von Mädchen sind, mit kleinen Krediten gefördert. Dies wird inzwischen von einer österreichischen Organisation fortgesetzt, mit der wir zusammenarbeiten. Wir können uns damit auf Maßnahmen zur Überwindung der Genitalverstümmelung von Mädchen und Förderung der Familienplanung konzentrieren.

In Nepal haben wir im Umfeld der Frauengesundheitsstation ein Projekt zur Haltbarmachung von dort angebautem Obst und Gemüse durchgeführt. Dabei haben fast 1.400 Frauen aus zwölf Dörfern gelernt, wie man Bohnenkerne und Obst in der Sonne trocknen, Gemüse einmachen und Erdnüsse rösten kann. Dies verbessert die Ernährungslage der Familien, weil sie damit Obst und Gemüse länger ohne Ausgaben verfügbar haben. Einige konnten durch den Verkauf der Produkte oder die Weitergabe dieses Wissens auch Einkommen erzielen; andere haben damit Ernte- und sonstige Hilfen von Nachbarn und Verwandten entlohnt.

Analphabetische Frauen, die sich  in den Projektdörfern in Burkina Faso bei der Überwindung der Genitalverstümmelung von Mädchen engagieren, haben einen kleinen Kredit erhalten.  Davon konnten sie die Rohmaterialien für die Herstellung von Seifen kaufen, die sie hier erlernen. Die Seifen können sie selbst gebrauchen oder auf Märkten verkaufen. (Foto: D. Grünholz)
Diese junge Frau verkauft in ihrem kleinen Laden an unserem Projektort in Nepal nun auch getrocknete Lapsi-Früchte (in den Schüsseln), die sie selbst herstellt oder von anderen Frauen kauft. Das Verfahren hat sie in einem Kurs des Projekts gelernt. Lapsi ist in verschiedenen Ländern Süd- und Zentral-   asiens heimisch. (Foto: Dr. Ilse-Dore Schütt)