Togo 2003-2010: Ergebnisse, Kosten, Spendenmöglichkeiten

Die Ergebnisse
Was wie viel kostet
Wofür Sie spenden können

Die Ergebnisse

Die Projekte sind sehr erfolgreich: Bis Ende 2010 haben mindestens 18.000 Menschen an Vorträgen, Gesprächskreisen oder Filmvorführungen zu den Problemen von riskanten und ungewollten Schwanger-  schaften sowie HIV/Aids und ihrer Vermeidbarkeit teilgenommen. Dabei konnten sie Fragen stellen und sehen, dass man über die bisher tabuisierten Themen des Sexualbereichs sprechen kann und sich bera-  ten lassen kann.

Über 10.000 Menschen, darunter ca. 80 % Jugendliche, d.h. hier etwa 15-24-Jährige, haben die entspre-  chenden Beratungsdienste durch einen Pädagogen oder Hebammen genutzt. Letztere sind in Togo, wo     es auf dem Land weithin weder Ärzte noch Ärztinnen gibt, für solche Beratungen von Frauen und gynä-  kologische Untersuchungen zuständig, dürfen auch Blut abnehmen und die Pille sowie die Dreimonats-  spritze verschreiben oder abgeben.

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Zwei Gesundheitsinformanten (rechts) vor ihrer Zuhörerschaft bei einem Vortrag über Empfängnisverhütung und HIV-Prävention

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Eine deutsche Pädagogikstudentin kann bei Beratungen zur Empfängnisverhütung und HIV-Prävention hospitieren (Fotos: SILD, Togo)

Was wie viel kostet

Ein Video-Film für die Aufklärung kostet 5-12 €. Eine 2-3-tägige Ausbildung von 30 Schüler/innen für die Aufklärung von Gleichaltrigen durch einen Arzt und einen Pädagogen kostet – einschließlich Schreib- und Informationsmaterialien, Getränken, Imbissen und Fahrtkosten für alle Beteiligten und Honoraren für die beiden letzteren – ca. 750 €, ein Auffrischungskurs in jedem zweiten Schuljahr ca. 200 €. Die Aktivitäten werden dann unentgeltlich gemacht. Manchmal gibt es am Schuljahresende aber kleine Honorierungen für die besten Aufklärer/innen in den Schulen wie z. B. T-Shirts. Der leitende Pädagoge erhält pro Monat 200 €.

Kleinkredite werden je nach Verwendungszweck und Erfahrungen im Umfang von 30 bis 300 € vergeben.

Danyi 2005 Koudragan - GesundheitsinformantInnen mit Kleinkrediten  kleine Läden eröffnet

Ehrenamtliche Gesundheitsinformant/innen mit dem Leiter einer Gesundheitsstation vor den „Supermärkten“, die sich drei Informant/innen von Kleinkrediten des Projekts aufgebaut haben. (Foto: Ulrich Harsch)


Wofür Sie spenden können

Wenn Ihre Spende der Fortsetzung dieser Aktivitäten in den berücksichtigten 17 Schulen und einer Ausdehnung auf andere Dörfer in Togo zugute kommen soll, schreiben Sie auf Ihrem Überweisungsschein unter dem Verwendungszweck – ggf. vor Ihrer Anschrift – bitte “Togo“. Wenn Sie Ihre Spende speziellen Aktivitäten zugute kommen lassen, geben Sie bitte noch ein Stichwort wie „Jugendaufklärung“, „FP“ (für Familienplanung), „Kleinkredite“ oder „Schulbücher“.                    Hier kommen Sie zum Spendenkonto.