Unsere Projekte in Togo

2003-2010: Bau von drei Jugendgesundheits- und Bildungszentren mit Aktivitäten für die Aufklärung und Beratungsdiensten
Seit 2011: Fortsetzung der Dienste der Jugendgesundheits- und Bildungszentren und Ausdehnung der Maßnahmen auf weitere Dörfer

2003-2010: Bau von drei Jugendgesundheits- und Bildungszentren mit Ausbildungen und Aktivitäten für die Aufklärung sowie entsprechenden Beratungsdiensten

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Mütter mit ihren Töchtern bei der Einweihung des ersten Jugendgesundheits- und Bildungszentrums
(Foto: SILD, Togo)

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Ein Vortrag über gesunde Ernährung für Schwangere und stillende Mütter in dem zweiten Jugendgesundheits- und Bildungszentrum (Foto: La Colombe, Togo)

In Togo haben wir in den Jahren 2003, 2007 und 2008 Bau und Ausstattung je eines Jugendgesundheits- und Bildungszentrums in ländlichen Regionen finanziert.

Außerdem haben wir für jeweils zwei bis drei Jahre die laufenden Kosten der Einrichtungen getragen und Schüler/innen, Lehrer und nebenberufliche Dorfgesundheitsinformant/innen für die Aufklärung in Schulen und umliegenden Dörfern ausgebildet. Letztere erhalten meistens auch Schulungen über die Vermeid– und Behandelbarkeit von Malaria, Kinderlähmung, Tuberkulose und Durchfallerkrankungen.

Zur „Belohnung“ für ihre ehrenamtlichen Informationsmaßnahmen haben sie kleine Kredite und Schu- lungen zur Verbesserung ihrer Einkommen erhalten. Aus den Kreditvergaben sind inzwischen erfolgreiche Spar- und Kreditvereine auf Gegenseitigkeit geworden.

Zu allen Baumaßnahmen, den laufenden Kosten der Einrichtungen und den Kosten der Ausbildungen haben wir über zweieinhalb bis vier Jahre beträchtliche Zuschüsse des Bundesministeriums für wirt- schaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) erhalten.

Näheres zur Notwendigkeit dieser Ausbildungen von Schüler/innen und Lehrern finden Sie hier.

Die Zentren enthalten jeweils einen größeren Raum für die Ausbildungen und die Durchführung von Informationsveranstaltungen. Dieser wird außerdem für verschiedene Bildungsmaßnahmen und soziale sowie kulturelle Aktivitäten genutzt.

Informationsveranstaltungen werden seitens des Personals zudem in Schulen sowie auf Plätzen der um- liegenden Dörfer durchgeführt. Die Zentren bieten zugleich Beratungen zur Empfängnisverhütung und HIV-Prävention, Verhütungsmittel sowie gynäkologische Dienste und enthalten jeweils eine Jugendbib- liothek mit vielen Schulbüchern. mehr >

Näheres zu den Ergebnissen, Kosten und Ihren Spendenmöglichkeiten finden Sie hier.

Seit 2011: Fortsetzung der Dienste der Jugendgesundheits- und Bildungszentren und Ausdehnung der Maßnahmen auf weitere Dörfer

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Ausbildung von neuen Schüler/innen für die Aufklärung von Gleichaltrigen in einem der Jugendgesundheits- zentren (Fotos: SILD, Togo)

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Mütter und Schwangere bei einem Vortrag über Risiko- schwangerschaften, Empfängnisverhütung und HIV-Prävention

Die sehr erfolgreichen Aktivitäten seitens der drei Jugendgesundheits- und Bildungszentren werden fortgesetzt. Da die meisten ausgebildeten Schüler/innen die Schulen spätestens nach zwei Jahren ver- lassen, sind immer wieder solche Ausbildungen für die nachwachsenden Jahrgänge erforderlich. Auch müssen alle zwei Jahre entsprechende Schulungen für die Lehrer gemacht werden, da die meisten Lehrer alle zwei Jahre versetzt werden.

Viele Dörfer wünschen sich noch solche Aufklärungsmaßnahmen zur Vermeidung früher und ungewollter Schwangerschaften und von HIV-Infektionen. In den Jahren 2011 und 2012 wurden 15 neue Dörfer und zwei neue Schulen einbezogen. 2014 wurde für die Gesundheitsinformant/innen dieser Dörfer ein Klein- kreditprogramm mit einer Schulung zur Verbesserung ihrer Erwerbsmöglichkeiten finanziert. Es gibt noch viele Anfragen, auch eine zur Finanzierung des Baus einer Gesundheits- und Entbindungsstation mit einer Beratungsstelle für Familienplanung.

Näheres zu den Ergebnissen, Kosten und Ihren Spendenmöglichkeiten finden Sie hier.