Konkrete Projekte in Togo 2018-04-01T22:25:44+00:00

Unsere Projekte in Togo

2003-2010: Bau von drei Jugendgesundheits- und Bildungszentren mit Ausbildungen
und Aktivitäten für die Aufklärung sowie entsprechenden Beratungsdiensten

Mütter mit ihren Töchtern bei der Einweihung des ersten Jugendgesundheits- und Bildungszentrums
(Foto: SILD, Togo)
Ein Vortrag über gesunde Ernährung für Schwangere und stillende Mütter
in dem zweiten Jugendgesundheits- und Bildungszentrum
(Foto: La Colombe, Togo)

Zur „Belohnung“ für ihre ehrenamtlichen Informationsmaßnahmen haben sie kleine Kredite und Schulungen zur Verbesserung ihrer Einkommen erhalten. Aus den Kreditvergaben sind inzwischen erfolgreiche Spar- und Kreditvereine auf Gegenseitigkeit geworden.

Zu allen Baumaßnahmen, den laufenden Kosten der Einrichtungen und den Kosten der Ausbildungen haben wir über zweieinhalb bis vier Jahre beträchtliche Zuschüsse des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) erhalten.

Näheres zur Notwendigkeit dieser Ausbildungen von Schüler/innen und Lehrern finden Sie hier.

Die Zentren enthalten jeweils einen größeren Raum für die Ausbildungen und die Durchführung von Informationsveranstaltungen. Dieser wird außerdem für verschiedene Bildungsmaßnahmen und soziale sowie kulturelle Aktivitäten genutzt.

Informationsveranstaltungen werden seitens des Personals zudem in Schulen sowie auf Plätzen der umliegenden Dörfer durchgeführt. Die Zentren bieten zugleich Beratungen zur Empfängnisverhütung und HIV-Prävention, Verhütungsmittel sowie gynäkologische Dienste und enthalten jeweils eine Jugendbibliothek mit vielen Schulbüchern. mehr > 

Näheres zu den Ergebnissen, Kosten und Ihren Spendenmöglichkeiten finden Sie hier.

Seit 2011: Fortsetzung der Dienste der Jugendgesundheits- und Bildungszentren
und Ausdehnung der Maßnahmen auf weitere Dörfer

Ausbildung von neuen Schüler/innen für die Aufklärung von Gleichaltrigen
in einem der Jugendgesundheits- zentren (Fotos: SILD, Togo)
Mütter und Schwangere bei einem Vortrag über Risikoschwangerschaften,
Empfängnisverhütung und HIV-Prävention

Die sehr erfolgreichen Aktivitäten seitens der drei Jugendgesundheits- und Bildungszentren werden fortgesetzt. Da die meisten ausgebildeten Schüler/innen die Schulen spätestens nach zwei Jahren verlassen, sind immer wieder solche Ausbildungen für die nachwachsenden Jahrgänge erforderlich. Auch müssen alle zwei Jahre entsprechende Schulungen für die Lehrer gemacht werden, da vor allem die jüngeren Lehrer alle zwei Jahre versetzt werden.

Viele Dörfer wünschen sich noch solche Aufklärungsmaßnahmen zur Vermeidung früher und ungewollter Schwangerschaften und von HIV-Infektionen. In den Jahren 2011 und 2012 wurden 15 neue Dörfer und zwei neue Schulen einbezogen, 2015 weitere 7 Dörfer und drei Schulen. Die Gesundheitsinformant/innen dieser Dörfer haben auch ein Kleinkreditprogramm mit einer Schulung zur Verbesserung ihrer Erwerbsmöglichkeiten erhalten, die als Spar- und Kreditvereine weitergeführt werden. Es gibt noch viele Anfragen für solche Maßnahmen.

Näheres zu den Ergebnissen, Kosten und Ihren Spendenmöglichkeiten finden Sie hier.