Unsere Projekte in Nepal

Seit 2001: Frauengesundheitsstation mit Informationsmaßnahmen und Beratungen zur Familienplanung
Seit 2010: Frauenbildungszentrum mit Kursen zur Förderung der Frauen- und allgemeinen Gesundheit, Kenntnis der Rechte und Erwerbsmöglichkeiten von Frauen

Seit 2001: Frauengesundheitsstation mit Informationsmaßnahmen und Beratungen zur Familienplanung

Lebenschancen International hat in den Jahren 2000/2001 im Dorf Thecho im Kathmandutal Bau und Ausstattung einer Frauengesundheitsstation mit einer kleinen Apotheke finanziert. In der Station sind – außer einer Koordinatorin, die Biologin ist – eine Krankenschwester, ein Gesundheitspädagoge und wöchentlich einen Tag lang eine Gynäkologin tätig. Sie bieten Schwangeren- und Mutter-Kind-Betreu- ungen, gynäkologische Dienste sowie Beratungen über Empfängnisverhütung, letztere auch für Männer. Auch werden in der Station Allgemeiner­krankungen von Frauen sowie akute Probleme von Männern und Kindern behandelt und Impfungen angeboten.

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Tag der offenen Tür zur Einweihung der Frauengesundheitsstation in Nepal 2001.
500 Menschen waren gekommen.
(Fotos: Panna Tuladhar, PIN Nepal)

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Die Menschen in den Slums haben meistens viele Kinder, leben hier unter unglaublichen Verhältnissen, hatten aber gelegentlich wenigstens Basisgesundheitsdienste aus dem Projekt von Lebenschancen.

Bis 2009 wurden in der Gesundheitsstation, den umliegenden Dörfern und manchmal auch in Slums der Hauptstadt zudem Vorträge und Gesprächskreise über Risikoschwangerschaften, Emp­fängnisverhütung, die Prävention von HIV/AIDS und gesunde Ernährung durchgeführt, ab 2010 nur noch seitens des neu gebauten Frauenbildungszentrums in demselben Gebäude.

Die Finanzierung erfolgte in den ersten fünf Jahren mit einem erheblichen Zuschuss des Bundesmini- steriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Seitdem werden die Kosten anteilig      von dem örtlichen Träger und Lebenschancen International finanziert.

Näheres zu den Ergebnissen, Kosten und Spendenmöglichkeiten für diese Frauengesundheitsstation finden Sie hier.

Seit 2010: Frauenbildungszentrum mit Kursen zur Förderung der Frauen- und allgemeinen Gesundheit, Kenntnis der Rechte und Erwerbsmöglichkeiten von Frauen

Eine größere Zahl von Patientinnen der Frauengesundheitsstation hat deren Leiterin gefragt, ob man nicht auch etwas zur Schaffung von Erwerbsmög­lichkeiten für sie tun könne. Die örtliche Trägerorganisation hat daher einen entsprechenden Projektvorschlag erarbeitet. Dabei wurden als weitere Elemente Alpha- betisierungskurse sowie Informa­tions­maßnahmen zur allgemeinen Gesundheitsförderung, zur Vermitt- lung von Kennt­nissen über die modernen Menschen- und Frauenrechte in Nepal sowie die Illegalität von Gewalt an Frauen vorgeschlagen.

Als Basis für die Vorträge und Schulungen wurde die Gesundheitsstation 2008/2009 mit einem kleinen “Frauenbildungszentrum” aufgestockt. Über den Projektort hinaus wurden zehn umliegende Dörfer in      die Maßnahmen einbezogen, d.h. Vorträge entweder dort gehalten oder die Frauen zu Schulungen in        dem Zentrum eingeladen. Auch zu dieser Baumaßnahme und den laufenden Kosten der beiden ersten Jahre haben wir einen beträchtlichen Zuschuss des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) erhalten.

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Das fertige Gebäude mit der Frauengesundheitsstation im Erdgeschoss und dem Bildungszentrum im 1. Stock. (Fotos: Dr. Ilse-Dore Schütt)

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Frauen zeigen der deutschen Betreuerin des Projekts das Entfernen der Schalen von Früchten des einheimischen, vitaminreichen Lapsi-Baumes.

Näheres zu den Aktivitäten und ihren Ergebnissen, den Kosten und den Spendenmöglichkeiten für Bildung, Rechte und Erwerbsmöglichkeiten von Frauen in Nepal finden Sie hier.