Maßnahmen von Lebenschancen in Burkina Faso 

In Burkina Faso waren 2010 noch 76 % der 15-49-jährigen Mädchen und Frauen beschnitten. Der Anteil hat infolge intensiver Maßnahmen in mehreren Regionen bereits abgenommen. Wurden früher ca. 90 % der Mädchen beschnitten, waren von den 15-19-jährigen 2010 „nur“ noch 58 % beschnitten. (Quelle: UNICEF) Das ist eine starke Verbesserung, aber immer noch ein hoher Anteil. Weitere Minderungen sind möglich, bedürfen jedoch intensiver persönlicher und langfristiger Überzeugungsarbeit durch entsprechend geschultes Personal.

Die Eltern wollen die Tochter nicht beschneiden lassen, müssen sich aber mit Vorhaltungen der Großmutter auseinandersetzen. (Aus einem Informationsheft der "Gesellschaft für das Wohlergehen der Familie" (ABBEF) in Burkina Faso, das auch in Projekten von Lebenschancen verteilt wurde.)

Die Eltern wollen die Tochter nicht beschneiden lassen, müssen sich aber mit Vorhaltungen der Großmutter auseinandersetzen. (Aus einem Informationsheft der “Gesellschaft für das Wohlergehen der Familie” (ABBEF) in Burkina Faso, das auch in Projekten von Lebenschancen verteilt wurde.)

Lebenschancen International hat in fast allen Projekten in Burkina Faso Informationsmaß- nahmen zur Überwindung der Mädchenbe- schneidung unterstützt. Seit 2010 fördern wir intensive Informationen zur Verhinderung des Eingriffs bis hin zu Hausbesuchen und Kontroll- mechanismen in Dörfern im Norden des Landes. Hier wurden bisher über 80 bis zu 100 % der Mädchen beschnitten, nach den Maßnahmen soll es in den ersten 25 Dörfern keine Beschneidungen mehr gegeben haben. Einige Dörfer gelten nach nur einer Phase von Informationsmaßnahmen aber als „noch nicht voll überzeugt“.

 

 

 

Bitte unterstützen Sie unsere Maßnahmen in Burkina Faso!

Mit Ihrer Spende können Sie helfen, dass immer mehr Mädchen im Nordwesten von Burkina Faso vor dem Eingriff bewahrt werden. Hier kommen Sie zum Spendenkonto. Beim Online-Spenden können Sie den Reiter „Burkina Faso“ wählen, sonst angeben „Gegen Beschneidung“.

Im Übrigen wird in den Projektdörfern seit 2013 auf Wunsch der Frauen auch über Empfängnisverhütung informiert, und die Jugendlichen werden in Schulen über die Entstehung von Schwangerschaften aufgeklärt.