Zu den Problemen, zu deren Lösung die Projekte von Lebenschancen International beitragen  

Über die unten gegebenen Links können Sie mehr über die Probleme in Entwicklungsländern erfahren, zu deren Lösung die Projekte von Lebenschancen beitragen. Es handelt sich um
– das hohe Bevölkerungswachstum
– hohe Anteile früher Schwangerschaften und Geburten
– die hohe Kinder- und Müttersterblichkeit
– die starke Verbreitung von HIV/Aids
– und die Praktik der Mädchenbeschneidung.

Alle von Lebenschancen durchgeführten Maßnahmen leisten einen Beitrag zur Realisierung der Millen- niums-Entwicklungsziele (Millenium Development Goals, MDG) der Vereinten Nationen. Diese Entwick- lungsziele wurden im Jahr 2000 von den Vertretern von 189 Ländern der Vereinten Nationen in New York verabschiedet. Sie umfassen acht Oberziele mit verschiedenen Teilbereichen bzw. Indikatoren, bei denen bis 2015 vorgegebene, messbare Verbesserungen erreicht werden sollten (vgl. folgende Grafik).

Inzwischen ist in allen Bereichen einiges geschehen. Einige – eher bescheidene Ziele – sind schon bis 2012/13 voll oder annähernd erreicht worden. Realisiert wurde das Ziel 1 beim Indikator “Halbierung der Zahl der Menschen, die pro Tag weniger als umgerechnet einen US $ zur Verfügung haben”. Auch besu- chen nun etwa 90 % der Kinder in den Entwicklungsländern wenigstens die Grundschule (1.-6. Klasse), wobei das Ziel aber 100 % sind.

Bei der Kinder- und Müttersterblichkeit, der Ermöglichung des Zugangs aller zu Informationen und Mitteln über Empfängnisverhütung (Teil von Ziel 5) sowie der Bekämpfung von HIV/Aids ist man jedoch weit hinter den gesteckten Zielen zurückgeblieben. Deren Realisierung erfordert noch einen beträchtlich weitergehenden Ausbau entsprechender Informationsmaßnahmen und Gesundheitsdienste. Und dies ist nur möglich mit erheblich höheren Investitionen der Entwicklungsländer, der Entwicklungshilfe und von Spendenorganisationen speziell für diese Zwecke. Selbst wenn die Ziele in den nächsten Dekaden erreicht würden, wäre die Kinder- und Müttersterblichkeit in den meisten Ländern Subsahara-Afrikas noch immer mindestens zehnmal so hoch wie in Westeuropa.

Mehr über diese Entwicklungsziele und den Stand der Realisierung bis Ende 2011-13  erfahren Sie hier.

MDG

Lebenschancen leistet einen Beitrag zur Erreichung von 5  der insgesamt 8 Milleniumentwicklungssziele.

Bevölkerungswachstum und Armut

(MDG 1: Beseitigung von extremer Armut und Hunger)

Die Probleme früher Schwangerschaften (Teenager-Schwangerschaften)

(MDG 3, 4 & 5: Gleichstellung der Geschlechter, Senkung der Kindersterblichkeit & Verbesserung von Gesundheit und Überlebenschancen von Müttern)

Problem hohe Mütter- und Kindersterblichkeit

(MDG 4 & 5: Senkung der Kindersterblichkeit & Verbesserung der Gesundheit und Überlebenschancen von Müttern)

Die Probleme der Mädchenbeschneidung

(MDG 5: Verbesserung der Gesundheit und Überlebenschancen von Müttern)

Die Probleme von HIV/Aids

(MDG 6: Bekämpfung von HIV/ Aids, Malaria und anderen Krankheiten)