in Nepal 2018-04-01T22:50:39+00:00

Die Probleme in Nepal

In Nepal wird das Land an den Berghängen bereits bestmöglich durch
mühsamen, kleinräumigen Terrassenanbau landwirtschaftlich genutzt (s. Hintergrund links)
– und viele Mädchen müssen früh beim Ziegenhüten u. a. helfen. Trotzdem ist Nepal
schon seit Jahren vom Import von Nahrungsmitteln abhängig.
(Foto: Dr. Gudrun Eger-Harsch)

2017 lebten in Nepal 29 Millionen Menschen. 31 % sind unter 15 Jahre alt. Nepal gehört zu den 40 ärmsten Ländern der Welt. Der Anteil der Unterernährten wird auf 8 % geschätzt.

Für die jüngere Generation wird nun mit durchschnittlich 2,3 Lebendgeburten pro Frau bis zum 49. Lebensjahr gerechnet, nachdem es 1990 noch 5,2 waren. Auf dem Land haben die Frauen im Durchschnitt aber noch mindestens drei Lebendgeburten, in den Städten höchstens zwei. Etwa 35 % der Mädchen haben bis zum 19. Geburtstag mindestens ein Kind – im Allgemeinen ehelich nach einer frühen Verheiratung durch die Eltern. Die Bevölkerung wächst nun pro Jahr nur noch um 1,4 %. Nachdem in den kommenden Jahren noch geburtenstarke Jahrgänge ins fortpflanzungsfähige Alter kommen, wird sich die Bevölkerungszahl in ca. 50 Jahren verdoppeln, wenn die Geburtenzahl pro Frau nicht bald weiter abnimmt.

Als Lebenschancen 1999 – zusammen mit einer nepalesischen Trägerorganisation – mit den Überlegungen zu einem Projekt im Bereich Frauengesundheit und Familienplanung begann, gab es außerhalb der Städte kaum gynäkologische Dienste. Die Müttersterblichkeit war in Nepal eine der höchsten in Asien. Seitdem wurde diesbezüglich mit Unterstützung der internationalen Geber viel gemacht. Nun kommen auf 1000 Lebensgeburten noch 2,6 Todesfälle der Mutter. Das sind immer noch 43-mal so viele wie in Deutschland. (Datenquellen: UN – Population Division,  UNFPA, UNICEF, Worldbank)

Näheres zu den Projekten von Lebenschancen International zur Lösung der Probleme in Nepal hier.