Es gibt in Deutschland keine einheitlichen Veröffentlichungs­pflichten für gemeinnützige Organisationen. Da «Lebenschancen International e.V.» eine solche Organisation ist, wollen wir unsere Ziele öffentlich bekanntgeben, ebenso woher unsere Mittel stammen, wofür wir sie verwenden und wer unsere Ent-  scheidungsträger sind.

Dazu haben wir uns der Initiative Transparente Zivilgesellschaft angeschlossen, die zehn grundlegende Informationspunkte definiert hat, die jede zivilgesellschaftliche Organisation unabhängig von Rechtsform, Größe oder Tätigkeitsbereich der Öffentlichkeit zugänglich machen sollte.

Initiative transparente Zivilgesellschaft

Die «Initiative Transparente Zivilgesellschaft» wird von einem Trägerkreis getragen, dem u. a. die folgen-  den Organisationen angehören: Transparency International Deutschland e.V., Bundesverband Deutscher Stiftungen, Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI).

Wir schaffen Transparenz

1. Name, Sitz, Anschrift und Gründungsjahr unserer Organisation

Lebenschancen International e.V., Fritz-Hintermayr-Str. 5, 86159 Augsburg.
Postanschrift: Postfach 11 04 27, 86029 Augsburg
Telefon: 0821/575 535 Email: lebenschancen@t-online.de

Der Verein wurde 1991 gegründet.
Er ist beim Amtsgericht Augsburg unter VR 1806 eingetragen.
Er ist beim Finanzamt Augsburg als gemeinnützig anerkannt (St.-Nr. 103/109/70986).

2. Ziele und Satzung

Wir helfen in Entwicklungsländern bei der Minderung des Bevölkerungswachstums sowie der Mütter-
und Kindersterblichkeit, bei der Wahrung der “reproduktiven Gesundheit”, der Abschaffung der Mäd-  chenbeschneidung und der Prävention von HIV/Aids.
Hier finden Sie unsere Satzung.

3. Bescheid über Gemeinnützigkeit

Das Datum des jüngsten Bescheides vom Finanzamt über die Anerkennung als steuerbegünstigte
(gemeinnützige) Körperschaft mit der Berechtigung, Spenden- oder Zuwendungsbestätigungen
auszustellen, ist der 10.2.2016. Der Bescheid ist bis zum 9.2.2021gültig.

4. Entscheidungsträger

Unsere Entscheidungsträger sind der Vorstand und die Mitgliederversammlung.
Nach außen vertretungsberechtigt sind die 1. und 2. Vorsitzende:
1. Vorsitzende:   Dr. Gudrun Eger-Harsch
2. Vorsitzender: Jerome Geyer-Klingeberg

5. Berichterstattung

Wir berichten alljährlich in unserem “Lebenschancen Report” über die Aktivitäten im vergangenen Jahr.
Die letzten Ausgaben erreichen Sie hier.
Näheres zu unseren Projekten mit vielen Bildern finden Sie auch auf dieser Webseite hier.
Auf Wunsch übersenden wir unseren Spender/innen den jüngsten internen Jahresbericht, den die
Mitglieder automatisch erhalten, sowie Zwischenberichte zum Fortgang der Aktivitäten.

6. Personalstruktur

Die Arbeiten des Vereins werden von einem vierköpfigen Vorstand und etwa sieben aktiven Mitgliedern
durchgeführt. Alle arbeiten grundsätzlich ehrenamtlich. Aufwendungen, die zur ordnungsgemäßen
Führung der Geschäfte erforderlich sind, können auf Nachweis erstattet werden. Alternativ werden
Ehrenamtspauschalen gewährt oder Spendenbestätigungen für den Verzicht auf Aufwendungsersatz
ausgestellt.

7. Mittelherkunft

Die Mittel stammen aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen, manchmal auch NRO-Förderungen des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und Zuwendungen von Stiftungen. Eine genaue Aufstellung für die Jahre 2014-2016 finden Sie hier.

8. Mittelverwendung

Die Mittel gehen zu 90-97 % in die Projekte. Der Rest wird für hiesige Verwaltungskosten sowie für die in
der Satzung vorgesehene hiesige Öffentlichkeitsarbeit verwendet. Eine genaue Aufstellung für die Jahre 2014-2016 finden Sie hier.

9. Partner und Abhängigkeiten

Der Verein ist gesellschaftsrechtlich unabhängig, kooperiert aber mit anderen deutschen Nicht-Regie- rungsorganisationen, die in denselben Entwicklungsländern Projekte durchführen.

10. Zuwendungen in Höhe von mehr als 10% der Jahreseinnahmen

Zuwendungen, die mehr als 10 % der gesamten Jahreseinnahmen ausmachen, erhielt die Organisation seit 1997 seitens des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung im Rahmen von dessen NRO-Förderung und von Stiftungen. Diese Zuwendungen sind im Wesentlichen auf spezifische Projekte im Ausland beschränkt.

2015 und 2016 erhielten wir Mittel von mehr als 10 % unserer Einnahmen vom BMZ für Ausbildungs- projekte in Togo, 2016 außerdem von der Else Kröner-Fresenius-Stiftung für den Bau einer Gesundheits- station in Togo.