Warum ich für Lebenschancen International spende?

Zu dieser Frage schrieben uns langjährige Spender:

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M. Wüst: “Nur wenn jemand blind und taub ist, kann er sich der Armut und dem Elend der Menschen in den Ländern der „Dritten Welt“ entziehen, über das wir täglich aus den Nachrichten erfahren.Den krassen Gegensatz zu unserem Reichtum in Europa habe ich schon immer als schwer erträglich empfunden, und es ist meine Überzeugung, dass wir als Gemeinschaft, aber auch als Einzelne helfen müssen. […] Lebensmittellieferungen zur Linderung von Hungersnöten sind mehr oder minder gut organisiert,staatliche Entwicklungshilfe des Nordens ist wichtig, aber nicht ausreichend und nicht immer effizient. Sich direkt und persönlich in der politischen Diskussion über die Änderung der Zustände oder in konkreten Projekten zu engagieren, ist – obwohl äußerst wichtig- nicht jedermanns Sache. Mir fehlt die Zeit und auch die Gelegenheit dazu, deshalb spende ich seit vielen Jahren regelmäßig für gemeinnützige Projekte. Lange Zeit habe ich Organisationen unterstützt, in denen vornehmlich Kinder gefördert werden,aber inzwischen halte ich es für noch wichtiger, den Frauen in diesen Ländern zu helfen und deren Handlungsmöglichkeiten – auch im Bereich Empfängnisverhütung zu stärken. Ich bin der Überzeugung, dass die Überwindung der Repression von Frauen in den Entwicklungsländern eine wesentliche Voraussetzung für die Entwicklung und Erhaltung einer humanen Gesellschaft ist.  […] Auf der Suche nach einer Organisation, die verstärkt solche Ziele verfolgt, stieß ich auf die seinerzeitige AFI, heute „Lebenschancen International“, und aufgrund der Projektberichte und anderer Informationen habe keinen Anlass, an der konsequenten Durchführung der Projekte zu zweifeln. Ich würde mich freuen, wenn sich dem viele Menschen anschließen könnten.”

 

A. Rehn: “Ich habe „Lebenschancen International“, damals noch unter dem Namen ‚afi‘, über den Projektfonds des Waschbär-Umweltprodukte-Versands kennengelernt.Nachdem ich mich über die Arbeit der afi genauer informiert hatte, war mir klar, dass ich diese Organisation dauerhaft unterstützen möchte – weil sie sich um zentrale, aber weithin wenig beachtete Probleme der Menschen in den Entwicklungsländern kümmert. […] Als Mutter von zwei Töchternbin ich sehr dankbar, dass ich einerseits die Freiheit hatte, über die Zahl meiner Kinder selbst zu entscheiden und mich andererseits während der Schwangerschaften medizinisch immer gut betreut wusste. Ich möchte dazu beitragen, dass dieses in Europa selbstverständliche Recht auf Familienplanung und reproduktive Gesundheit für alle Menschen verwirklicht werden kann. Außerdem halte ich die Eindämmung des Bevölkerungswachstums und die Verringerung der Müttersterblichkeit für eine wichtige Voraussetzung, um Not und Elend in den Entwicklungsländern dauerhaft entgegenzuwirken – darum werde ich ‚Lebenschancen‘ auch weiterhin als Dauerspenderin unterstützen und hoffe, dass sich dem immer mehr Menschen anschließen können.

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